#Minimalismus

Aus diesen Gründen wurde ich zum Minimalist

Shownotes:

Der minimalistische Lebensstil wird immer beliebter. Doch als Minimalist der Werbung zu widerstehen, fällt nicht immer einfach. Denn Werbung ist überall. Von Werbetafeln am Straßenrand, bis hin zu Werbespots im TV, über Ad Anzeigen in den sozialen Medien. Dies macht Werbung zu einem leistungsstarken Werkzeug für Unternehmen und Werbetreibende, die wissen, wie diese Technik funktioniert. In diesem Beitrag geht es darum, wie man einen minimalistischen Lebensstil halten kann, ohne der Werbung nachzugeben.

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Minimalismus wurde in den letzten Jahren immer populärer. Immer mehr Menschen nehmen die Idee an, mit weniger zu leben. Doch was bedeutet es, minimalistisch zu leben? Der Begriff »Minimalismus« kann als eine Lebensweise mit nur wenigen materiellen Dingen definiert werden. Ziel des Minimalismus ist es, weniger zu konsumieren und den eigenen Besitz so weit wie es möglich ist auf die Dinge zu reduzieren, die Bedeutung und Wert tragen.

Die minimalistische Bewegung basiert auf der Überzeugung, dass man ein glücklicheres und besseres Leben führen kann, wenn man weniger Dinge besitzt.

Beim Minimalismus geht es nicht, um Opfer zu bringen, sondern darum, einfacher und bewusst zu leben und sich auf die individuellen persönlichen Werte zu konzentrieren, die einen wichtig machen. Es gibt zunehmend Menschen, die ihre Schränke und ganze Zimmer ausmisten, so dass sie sich auf dem Weg zum Minimalisten befinden. Doch wie viel Dinge darf ein Minimalist besitzen? Sind es 1000 oder 100 Dinge. Jeder, der sich darüber schon einmal Gedanken gemacht hat, wird überrascht sein: Tatsächlich besitzen die meisten Minimalisten nicht mehr als 100 Dinge. 

Minimalismus vs. Die Macht der Werbung

Die Mehrzahl der Menschen leben in einer dem Minimalismus gegensätzlichen Welt. Einer Welt, die voller Dinge ist, die wir eigentlich nicht zum Leben benötigen. Wir sammeln Gegenstände und Materialien, die wir nicht verwenden, und je mehr wir haben, desto mehr müssen wir lagern. Immer mehr Gegenstände werden als Statussymbole angesehen, mit denen wir bei Freunden oder Arbeitskollegen brüsten können. Das bedeutet, dass wir größere Häuser und Autos benötigen und dadurch unser Leben sowohl hektisch als auch kompliziert wird.

Der Durchschnitts-Europäer besitzt rund 10.000 Gegenstände.

Uns fällt es oftmals schwer, unser Konsumverhalten zu verändern und sich um Einfachheit und insgesamt weniger Verbrauch zu bemühen. Der Grund hierfür ist eine clevere Werbung. Werbung ist in der heutigen Gesellschaft allgegenwärtig – und leider können wir ihr nur sehr schwer widerstehen. Und genau das ist es, was Werbung zu einem leistungsstarken Werkzeug für Unternehmen macht. Werbeagenturen wissen ganz genau, wie Werbung funktioniert. Die Werbeindustrie nutzt emotionale Auslöser, um Kunden zum Kauf von Produkten zu motivieren.

Sie werden ständig mit Informationen über Produkte bombardiert, die Sie nicht benötigen oder wollen, und Sie werden immer hungriger nach sofortiger Kauf-Befriedigung. Sie ist überall und beeinflusst, wie Sie einkaufen und Ihr Leben leben.

Es führt dazu, dass wir Dinge kaufen, ohne uns zu überlegen, ob wir diese wirklich benötigen und von denen wir, wenn wir sie besitzen, gar nicht merken, dass wir sie im Grunde, überhaupt nicht benötigen.: Es führt dazu, dass wir Dinge kaufen, ohne uns zu überlegen, ob wir diese wirklich benötigen und von denen wir, wenn wir sie besitzen, gar nicht merken, dass wir sie im Grunde, überhaupt nicht benötigen.

Werbung hat sich von einer Form der Kommunikation zu einer Form der Überzeugung entwickelt. Die Werbebranche entwickelt sich ständig weiter und gewinnt immer mehr an Gestaltungs- und Gestaltungsmacht unseres Lebens. Einen konkreten Tipp, wie man der Werbung widerstehen kann, gibt es leider nicht. Es sind bewusste Entscheidungen, die man für sich treffen muss, um den ständigen Konsum zu reduzieren. Vielleicht sollten wir uns auch mehr auf das konzentrieren, was wir haben und nicht auf das, was wir nicht haben.

Der Beginn zu einem minimalistischen Leben

Der erste Schritt zu einem minimalistischen Leben besteht darin, zu lernen, alles andere loszulassen und sich zuerst auf die eigenen Prioritäten zu konzentrieren. Sobald Du Deine Prioritäten identifiziert hast, ist es an der Zeit, Deinen Besitz zu reduzieren. Viele haben ihr ganzes Hab und Gut aufgelistet und anhand dieser Liste mit dem Aussortieren angefangen. Dieser Prozess wird Dir helfen, ein Mindset zu entwickeln, welches Dir hilft, einfacher und mit weniger Besitz zu leben.

Mein persönliches Fazit: »Wieso mir persönlich der minimalistische Lebensstil guttut«

Minimalismus ist ein Lebensstil, der auf der Idee basiert, mit weniger leben zu müssen. Angesichts des hektischen Lebensstils von heute, in dem wir ständig mit Nachrichten und Benachrichtigungen bombardiert werden, kann diese Idee schwer zu befolgen sein. Ein minimalistischer Lebensstil hat für mich viele Vorteile. Ich spare Geld, lebe stressfreier und habe mehr Zeit für die Dinge, die mir wirklich wichtig sind. Da es nicht viele nebensächliche Dinge gibt, um die ich mich seitdem kümmern muss, kann ich mich auf das Wesentliche in meinem Leben konzentrieren. Für mich ist Minimalismus kein Trend, sondern vielmehr eine Lebenseinstellung, die ich gerne schon viel früher für mich entdeckt hätte.

Seitdem ich minimalistisch lebe, fühle ich mich besser, glücklicher und bin konzentrierter. Der minimalistische Ansatz hilft mir, Prioritäten zu setzen und meine Zeit sinnvoller nutzen zu können.

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Dominik Walter

Autor

Dominik Walter, geboren im Juni 1990 in Neunkirchen/Saarland, veröffentlichte Ende 2020 seine erste Kurzgeschichte »Der rote Mantel«. Er hat sich auf Kurzgeschichten/Kurzromane (30-100 Seiten) spezialisiert. Auf seiner Homepage schreibt er »Ich mag Handlungen, die nicht auf hunderten Seiten ausgedehnt werden«. Als Autor eignen sie sich auch hervorragend dazu, um zu experimentieren. Gute Kurzgeschichten sollen interessant sein und Spaß am Lesen machen.

Die Themen spürt Dominik überwiegend im Alltag auf. In seinem Schreibratgeber »Schreibinteressiert« schreibt er dazu: Wer Geschichten mag und gut im Zuhören ist, der findet viel Inspirationen. Doch erst wenn er merkt, dass ihn eine Idee in seinen Gedanken nicht mehr loslässt, fängt er an für die Geschichte zu recherchieren.