Kategorie: Motivation

Wieso Du um 5 Uhr aufstehen solltest

(Lesezeit: circa 2 Minuten)

 

Viele erfolgreiche Menschen wie Topmanager, Unternehmer aber auch Profisportler stehen um 5 Uhr morgens auf, weil sie die positive Wirkung des frühen Aufstehens nutzen möchten. Getreu dem Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm“. Für die meisten Menschen is es jedoch unvorstellbar, sich freiwillig um 5 Uhr den Wecker zu stellen. 

 

Wenn Du schon früh wach bist, gibt Dir das einen entscheidenden Vorteil. Es gibt Dir einen psychologischen Vorteil bereits wach zu sein, wenn andere noch schlafen. 

Doch wie schaffen es erfolgreiche Menschen wie beispielsweise Richard Branson, Tim Cook so früh aufzustehen und trotzdem die Energie für den Tag zu haben.

Das frühe Aufstehen muss zur Gewohnheit werden, genauso wie Zähneputzen oder Duschen. Die ersten Wochen mit der Umstellung zum frühen Aufstehen werden am schwierigsten. Am Anfang ist Disziplin erforderlich, bis es zur Gewohnheit wird.

  • Es ist nachgewiesen, dass es zwischen 60 und 70 Tage dauern kann, bis etwas zur Gewohnheit wird. Das heißt für Dich, es wird diese Zeit unbequem, so früh aufstehen. Doch Du musst es konsequent durchhalten, ansonsten gibst Du nach ein paar Tagen wieder auf.
  • Damit Dein Biorhythmus nicht von heute auf morgen extrem leiden muss, stehe schrittweise früher auf. Beginne erstmal 10 bis 15 Minuten und stehe alle 3 bis 4 Tage immer etwas früher auf. Kleiner Tipp: Wenn Dein Wecker klingelt, stehe sofort auf.
  • Nutze die Zeit und finde ein Morgenritual, welches für Dich passt. Natürlich bringt es nichts, früher aufzustehen und nichts mit der mehr gewonnen Zeit anzufangen. Versuche verschiedene Dinge aus und stelle Dir so Dein ganz persönliches Morgenritual zusammen.
  • Beobachte wie viel Schlaf Du brauchst. Wenn Du früher aufstehst, dann ist es natürlich kein Wunder, dass Du auch früher müde wirst. Wenn Du morgens müde bist, geh abends etwas früher schlafen. Auch das früher ins Bett gehen, ist etwas, was Du Schritt für Schritt verändern kann.

 

Mein persönliches Fazit

Ich bin nach bereits nach 1 Woche früheres Aufstehen überrascht und kann es selbst nur empfehlen. Ich habe es seit Jahren beibehalten. Nach wenigen Tagen hatte ich mich an das frühe Aufstehen gewöhnt. Ich habe morgens die Zeit für mich genutzt, sei es zur Weiterbildung, zum hören von interessanten Podcasts, zum lesen oder zum Sport oder für Hausarbeit. Ich habe Gefallen daran gefunden, bereits vor dem eigentlichen Tagesablauf Aufgaben zu erledigen. 

Schluss mit Prokrastination!

(Lesezeit: circa 2 Minuten)

 

Jeder von uns kennt wohl das Phänomen, dass wir alle gerne mal Aufgaben aufschieben. Genau dieses Verhaltensmuster, Aufgaben aufzuschieben, obwohl wir uns diese fest vorgenommen haben, wird als Prokrastination bezeichnet. Erstaunlicherweise auch Tätigkeiten, die uns eigentlich Spaß machen sollten. 

Dinge aufzuschieben wird als eine der schlechteste Angewohnheit angesehen:

Statistik: Was ist Ihrer Meinung nach Ihre schlechteste Angewohnheit? | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

Ursachen für die Prokrastination

Mögliche Ursachen für die Aufschieberitis (umgangliche Bezeichnung für das Aufschieben) können zum Einen in dem falschen Zeitmanagement und schlechter Organisation liegen. Andere reagieren erst auf den letzten Drücker, da sie erst unter Druck die Leistung erbringen. Bei der nächsten Gruppe ist der Grund für eine Prokrastination wohl die Angst zu versagen. Daher meidet er die Aufgabe und erfindet Ausreden. Doch das eigentliche Kernproblem ist, dass es man Schwierigkeiten hat, Prioritäten zu setzen.

 

10 Tipps gegen das Aufschieben

 

Tipp #1: Beginne JETZT!

Es gibt die 72-Stunden-Regel, die besagt, wer sich etwas vornimmt, sollte in den nächsten 72 Stunden den ersten Schritt machen, sonst sinkt die Chance, rapide dass er diese Aufgabe erledigt.

Tipp #2: Setze Prioritäten 

Entscheide, was wirklich wichtig und dringend ist und was noch Zeit hat oder sogar delegiert werden kann. Hierzu kann ich dir das Eisenhower-Prinzip empfehlen.

Tipp #3: Bleibe organisiert

Verschaffe Dir einen Überblick. Hierzu eignen sich To-Do-Listen oder Mindmaps.

Tipp #4: vermeide Unterbrechungen

Unterbrechungen schaden Deiner Produktivität. Sorge dafür, dass Du Dich eine Zeit lang ununterbrochen und in Ruhe einer Sache widmen kannst.

Tipp #5: Zerlege große Aufgaben in kleinere Teilaufgaben

Wenn Du Dir große Aufgaben vorgenommen hast, versuche diese schrittweise abzuarbeiten. Zerlege sie hierzu in kleineren Teilaufgaben.

Tipp #6: Gewöhne Dir Routinen an

Wer sich einen geregelten Tagesablauf aufgebaut hat und bestimmte Tätigkeiten beziehungsweise Aufgaben immer zur selben Zeit erledigt, arbeitet zum Einen fokussierter und zum Zweiten verringert er die Prokrastination.

Tipp #7: Es muss nicht perfekt sein

Oftmals verliert man sich in Details und versucht alles perfekt zu machen. Doch das führt dazu, dass man das Große Ganze aus den Augen verlier und sich in Kleinigkeiten verrennt. 

Tipp #8: Arbeite in den persönlichen Leistungsphasen

Innerhalb eines Tages hat jeder Mensch unterschiedliche Hochphasen, so genannte Leistungsphasen. In diesen Phasen ist man besonders fokussiert und konzentriert. Doch diese Phasen können von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausfallen. Versuche Deine Leistungsphasen herauszufinden und zu nutzen. Erledige schwierige Aufgaben möglichst in Deinen Leistungsphasen.

Tipp #9: Schalte Zeitfresser aus

Nimm Dir ein paar Minuten Zeit und überlege, was Dir am Tag die meiste Zeit raubt. Womit hälst Du Dich unnötigerweise gerne zu lange auf? Setze Dir bei diesen Dingen bewusst zeitliche Grenzen.

Tipp #10: Plane Dir Pausen ein

Wer stundenlang ununterbrochen arbeitet ohne Pausen einzulegen wird unkonzentrierter. Lege regelmäßige Pausen ein, damit Du abschalten kannst und wieder Deine Konzentration steigerst. Wie Du regelmäßige Pausen einlegen kannst, erfährst Du hier.

 

 

Produktiver mit der Pomodoro-Technik

(Lesezeit: circa 2 Minuten)

 

Francesco Cirillo hat in den 1980er Jahren die Pomodoro-Methode erfunden. Mit dieser Methode kannst Du Deine eigene Produktivität effektiv steigern. Vorteil dieser Methode ist, dass sie sich schnell und einfach umsetzen lässt. Sie besagt, dass man mit regelmäßigen Pausen produktiver arbeitet. Große, umfangreiche Aufgaben sollten erstmal in kleinere Teilaufgaben zerlegt werden. Die Teilaufgaben können somit einfacher in Blöcken abgearbeitet werden können.

Auf Grund der unterschiedlichen Arbeiten wie Telefonaten, Besprechungen, E-Mails, etc. wird es kaum möglich, den kompletten Arbeitstag in 25 Minuten-Blöcke einzuteilen. Den ganzen Tag nach einer Methode einzuplanen ist es auch nicht nötig. Oftmals reichen schon maximal 3 bis 4 Intervalle aus um am Tag produktiver zu werden. 

So funktioniert das Arbeiten mit der Pomodoro-Technik

Bevor Du beginnst, notiere Dir stichwortartig was Du erledigen willst. Die Arbeit wird in 25 Minuten Blöcken eingeteilt. Man setzt sich bei dieser Technik also eine zeitlich sehr eingegrenzte Deadline. Stelle einen Wecker auf 25 Minuten und beginne fokussiert mit der Arbeit. Nach den 25 Minuten hake alles ab was Du erledigt hast und mach eine Pause von 5 Minuten. Nach der Pause beginnt dieses Intervall wieder von vorne. Nach 4 Intervallen wird eine 30 Minütige Pause gemacht.

 

Vorteile der Pomodoro-Technik

  • Das Zerlegen von großen Aufgaben in Teilaufgaben erleichtert das Anfangen 
  • Das Arbeiten an einer Sache (Teilaufgabe) lässt dich fokussierter und konzentrierter arbeiten
  • Die enge Deadline sorgt für die nötige Konzentration und Motivation 

 

Mit diesen vier Schritten wendest Du die Pomodoro-Technik an

  1. Formuliere Deine Aufgaben schriftlich! Zerlege große Aufgaben in kleine Teilaufgaben.
  2. Stelle Deinen Timer auf 25 Minuten und beginne konzentriert mit der Arbeit.
  3. Nach den 25 Minuten mache 5 Minuten Pause. 
  4. Beginne das Intervall von vorne. Nach dem vierten Intervall mache 30 Minuten Pause.

 

Wieso Pomodoro?

Francesco Cirillo, der Erfinder dieser Techniker, nutzte eine Küchenühr. Diese sah wie eine Tomate (Pomodoro ital. Tomate) aus.

Die 7Std.-Regel für Deine Weiterbildung

(Lesezeit: circa 1 Minuten)

 

Wer mehr erreichen will, muss in sich selbst investieren und sich weiterentwickeln. Ich empfehle Dir, die sogenannte 7-Stunden-Regel. Allerdings bezieht sich die 7 Stunden nicht pro Tag, sondern pro Woche. 1 Stunde pro Tag für die persönliche Weiterbildung zu nutzen ist nicht viel, hat aber eine große Wirkung.

Nutze diese eine Stunde am Tag nur für Deine persönliche Weiterbildung. Diese kannst Du so nutzen, wie Du es für sinnvoll hälst. Lese Fachbücher oder Fachzeitschriften, lese interessante Blogs, höre Podcasts die Dich interessieren oder eigene Dir neue Fähigkeiten beziehungsweise Kenntnisse an. Eine weitere Möglichkeit ist eine Abendschule zu besuchen oder ein Fernstudium zu beginnen – bedenke, dass dann eventuell die eine Stunde pro Tag nicht ausreichen werden.

Egal für was Du Dich entscheidest, Du wirst bereits nach wenigen Wochen merken, wie Dich genau diese Stunde am Tag weiterbringt.

Warum Du Lesen solltest

(Lesezeit: circa 2Minuten)

 

Ich persönlich kann Dir das Lesen von Büchern empfehlen. Es gibt viele Arten von Büchern: Krimis, Romane, Ratgeber, Sachbücher etc. Jede Kategorie hat seine Daseinsberechtigung und entsprechende Vorteile. Bewusstes Lesen macht den entscheidenden Unterschied aus. Wähle Dir ein Buch über ein Thema, welches Dich interessiert. Dein Gehirn wird mit dem Lesen stimuliert, wie ein Muskel beim Kraftsport. Lesen ist eine gute Methode den Geist kognitiv zu stärken.

Hier einige Vorteile, wieso Du Lesen solltest:

Vorteil #1: Lesen reduziert Stress

Das Lesen hilft Dir, abzuschalten und Stress abzubauen. Studien belegen, dass bereits nach 6 Minuten Lesen die Muskeln entspannen und die Herzfrequenz absinkt.

Vorteil #2: Lesen hat Einfluss auf das Schreiben

Das Lesen von Texten hat Einfluss auf die eigene Schreibweise. Im Unterbewusstsein prägt sich der Schreibstil des Autors ein und man nimmt ganz automatisch einen gleichen Stil ein.

Vorteil #3: Lesen bildet und steigert die Allgemeinbildung

Jedes Buch kann uns etwas Neues beibringen. Du weißt nie, wann Du dieses Wissen einmal brauchen wirst. Tatsächlich erweitert regelmäßiges Lesen den eigenen Wortschatz. Je häufiger man unterschiedliche Wörter liest, desto leichter prägen sie sich ein.

Vorteil #4: Gedächtnis wird verbessert

Beim Lesen muss man sich eine Menge Charakteren, ihre Hintergründe, Nebenhandlungen, Handlungsbögen etc. merken. Unser Gehirn wird somit optimal trainiert und die Merkfähigkeit wird verbessert.

Vorteil #5: Lesen hilft beim Einschlafen

Viele Menschen haben Probleme beim Einschlafen. Der Alltag und Probleme beschäftigen einen zu sehr und verhindern das Abschalten. Auch bei mir war dies der Fall, bis ich mir jeden Abend ein Buch genommen habe und einige Seiten gelesen habe. So konnte ich mental zur Ruhe kommen und entspannen.

Vorteil #6: Erkrankung an Alzheimer oder Demenz wird gesenkt

Es ist nachgewiesen, dass Menschen die regelmäßig lesen, nicht so häufig an Alzheimer oder Demenz erkranken.

Vorteil #7: Wissen in unterschiedlichen Bereichen

Personen, die regelmäßig lesen, neigen dazu Wissen in unterschiedlichen Themengebieten vorweisen zu können.

Organisiere Deinen Tagesablauf

(Lesezeit: circa 2 Minuten)

 

Wer kennt nicht so Tage, die am Besten doppelt so lang sein müssten, um alles zu schaffen. Grund dafür, ist jedoch nicht fehlende Zeit sondern ein mangelhaftes Zeitmanagement. Jeder Tag hat 24 Stunden. Wir entscheiden, wie wir unseren Tag strukturieren. Wenn Du alles spontan entscheidest, wirst Du vermutlich weniger schaffen, wie wenn Du strukturiert und organisiert Deinen Tagesablauf planst.

 

Tipp #1: Lege pro Tag 3 Prioritäten fest

Eines der wichtigsten Methoden um Struktur in seinen Alltag zu bringen ist das Priorisieren. Du wirst merken, wie Du produktiver arbeitest. Ich nehme mir am Vorabend ein paar Minuten Zeit und plane meinen nächsten Tag. Ich überlege mir die drei wichtigsten Aufgaben. Diese notiere ich mir als erstes auf meiner To-do-Liste, damit sie auf jeden Fall erledigt werden.

Tipp #2: Setze Dir Deadlines

Überlege Dir, wie lange Du für jede Aufgabe benötigst, rechne noch circa 10-15% der Zeit als Pufferzeit für Unvorhergesehenes hinzu. Deadlines sind wichtig, damit Du 

Tipp #3: Gewöhne Dir Routinen an

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Egal ob Du immer um die gleiche Uhrzeit aufstehst, oder Du an bestimmten Tagen zum Sport gehst. Routinen geben schon eine gewisse Struktur vor. Versuche gewisse Tätigkeiten immer zur gleichen Zeit zu machen. Dies gibt Dir bereits eine gewisse Struktur. Mit der Zeit wirst Du Dich ganz automatisch daran gewöhnen und es wird Dir leichter fallen. Im Durchschnitt dauert es circa 30 Tage, bis man sich an eine Routine gewöhnt hat.

Tipp #4: Eliminiere Zeitdiebe

Zeitdiebe sind Tätigkeiten, die Dich von Deiner eigentlichen Arbeit abhalten. Es gibt hunderte von Zeitdieben: Social media, Fernsehen, Onlineshopping… Hebe Dir diese Tätigkeiten für Deine Pausen auf.

Tipp #5: Lerne auch mal „Nein“ zu sagen

Du kannst schlecht „Nein“ sagen und übernimmst für Kollegen Aufgaben und bist ständig erreichbar? Du setzt Dich damit viel zu sehr selbst unter druck und läufst Gefahr früher oder später überfordert zu sein. Setze Dir klare Prioritäten und versuche, ab und zu auch mal „nein“ zu sagen.

5 Basics für besseres Zeitmanagement

(Lesezeit: circa 2 Minuten)

 

Zeit ist die wohl kostbarste Ressource, die wir besitzen. Daher ist es wichtig, dass jeder von uns ein gutes Zeitmanagement hat, um bewusster mit dieser Ressource umzugehen. Wenn Du Dein Zeitmanagement optimierst, wirst Du merken wie Du Dein Stresspegel reduzierst, produktiver arbeitest und mehr Zeit für weitere Tätigkeiten hast. 

 

Zeitmanagement-Methoden gibt es heutzutage einige Menge. Ich habe Dir hier meine persönlichen Top 5-Tipps zusammengefasst.

Tipp #1: Setze Dir Tages- oder Wochenziele

Ohne feste Ziele in den Tag oder in die Woche zu starten, führt nur zu Planlosigkeit. Ich persönlich arbeite mit Tageszielen. Ich nehme mir am Abend ein paar Minuten Zeit und plane (schriftlich!) den nächsten Tag durch. Priorisiere die Aufgaben nach Dringlichkeit.

Tipp #2: Unterteile große Aufgaben in mehrere kleinere

Wenn man vor großen Aufgaben steht, kommt oft das Gefühl einer Überforderung auf. Man ist demotiviert, bevor man überhaupt begonnen hat. Überlege Dir zunächst, wie Du diese große Aufgabe, in kleinere Schritte aufgliedern kannst, um diese dann nach und nach abzuarbeiten. 

Tipp #3: Gönne Dir auch mal Pausen 

Pausen sind wichtig. Umso länger Du ohne Pausen an einer Tätigkeit arbeitest, umso konzentrierter wirst Du und es passieren Fehler. Regelmäßige Pausen bewirken, dass Du wieder fokussierter bei der Sache bist.

Tipp #4: Erledige kleinere Aufgaben während Du wartest

Kleinere Aufgaben, die schnell abgearbeitet sind, kannst Du hervorragend zwischendurch erledigen. Zum Beispiel wenn Du mit öffentlichen Verkehrsmittel fährst, oder im Wartezimmer eines Arztes etc. Während kurzen Wartezeiten beantworte ich E-Mails.

Tipp #5: Beginne mit dem Umfangreichen

Beginne Deinen Tag mit der umfangreichsten Aufgabe. Sobald Du die schwierigste Aufgabe am Vormittag erledigt hast, wirst Du Dich erleichtert fühlen und kannst mit anderen leichteren Dingen fortfahren.

Definiere Deine Ziele SMART

(Lesezeit: circa 3 Minuten)

 

In Fachbüchern wird die SMART-Methode häufig erläutert und ist vielen heutzutage ein Begriff. Je genauer und konkreter und Ziel oder eine Aufgabe definierst, desto wahrscheinlicher ist es, das Ziel auch zu erreichen. Die konkrete Zieldefinition steht für das Erreichen von Zielen an erster Stelle. 

 

Warum sind smarte Ziele so wichtig?

Wenn Du Deine Ziele nach der SMART-Methode umsetzt, kannst Du besser planen. Durch die bessere Planung fällt es Dir leichter, an Deinen Zielen zu arbeiten. Es ist nachgewiesen, dass mit der SMART-Methode effizienter, erfolgreicher und motivierter arbeitet. SMARTE Ziele definieren allerdings nur das Ziel, aber nicht die jeweiligen Schritte, die dazu notwendig sind.

 

Smarte Ziele: Wann ist ein Ziel nach der SMART-Methode definiert?

SMART ist ein Akronym für: spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminierbar. 

Spezifisch

Vage Zielformulierungen genügen nicht. Ein Ziel muss konkret und präzise formuliert werden. Keine ausschweifende Beschreibungen, sondern klare prägnante Zielvereinbarungen. 

  • Welches Ziel/Welche Aufgabe soll erreicht werden?
  • Welche Aufgaben (Teilaufgaben) müssen erledigt werden?
  • Welche konkrete Eigenschaften hat das Ziel?

 

Messbar

Ei Ziel muss messbar sein, damit man rückblickend erkennen kann, ob das Ziel erreicht wurde oder nicht. Messbar können alle Werte sein, woran man den Fortschritt und eine Veränderung in Richtung des Ziels feststellen kann.

  • Was muss gegeben sein damit das Ziel erreicht ist?

 

Attraktiv

Ein Ziel ist dann attraktiv, wenn die beteiligten Personen sich mit dem Ziel identifizieren können, sich einbringen und Lust haben, das vereinbarte Ziel zu erreichen. Nur wenn die beteiligten Personen hinter dem Ziel stehen, haben sie die nötige Motivation, um es auch zu erreichen.

  • Ist das Ziel für mich „attraktiv“?
  • Ist das Ziel angemessen (realistisch) und nicht zu hoch?
  • Bringe ich genügend Motivation auf?

 

Realistisch 

Groß zu denken ist bei der Zielsetzung meistens falsch. Zu hochgesetzte Ziele und übertriebener Ehrgeiz führen nur zu Frust. Wähle besser ein Ziel, dass Du tatsächlich erreichen kannst. Finde also heraus, ob Du das Ziel erreichen kannst.

  • Ist das Ziel generell erreichbar?
  • Ist das Ziel in der gegebenen Zeit erreichbar?

 

Terminiert

Setze Dir eine Deadline, also einen zeitlichen Rahmen, bis wann das Ziel oder die Zwischenziele erreicht haben willst. Dieser Termin ist dabei auch gleichzeitig eine Kontrolle, um zu sehen, wo man steht.

  • Bis wann soll das Ziel erreicht sein?

Effektiveres arbeiten mit einem Tagesplan

(Lesezeit: circa 3 Minuten)

 

Je besser Du Deinen Alltag planst und strukturierst, desto mehr wirst Du erledigen können. Besonders effektiv sind Pläne, wenn sie vorab schriftlich notiert werden. Das schriftliche Planen hilft Dir einen besseren Überblick über anstehende Aufgaben zu verschaffen. Du kannst entscheiden, ob Du lieber jeden einzelnen Tag durchplanst oder Dir einen Wochenplan erstellst. Es gibt zwar auch  noch die Möglichkeit einen Monatsplan zu notieren, davon würde ich Dir allerdings abraten. 

Ich persönlich nutze seit langem einen Tagesplan. Dies muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Am Anfang hört es sich erstmal nach viel Arbeit an, einen solchen Plan zu schreiben, aber es wird sich garantiert lohnen! Nimm Dir entweder ein Notizbuch, einen Kalender oder ein Block zur Hand und notiere alles, was Du am Tag / in der Woche erledigen willst. Ich nehme mir bei meinem Tagesplan immer etwas Zeit am Vorabend und plane den nächsten Tag.

 

Warum das Planen hilft

Es verursacht einen negativen Stress, wenn Du auf einmal zu viele Aufgaben erledigen musst. Ich denke jeder kennt dieses Gefühl der Blockade einer Überforderung. Du weißt nicht welche Aufgaben Du zuerst erledigen sollst, fühlst Dich gestresst, reagierst gereizt und Deine Produktivität sinkt rapide. Wieso entsteht dieses Gefühl der Überforderung? Weil Du keine Struktur in Deinem Alltag hast. Genau deswegen lohnt sich das Schreiben von Tages- oder Wochenplänen. Wenn Du effizienter und produktiver arbeiten willst, wirst Du an einer Tagesplanung nicht vorbeikommen.

 

Folgende Schritte helfen Dir zu einem optimalen Tagesplan

Heutzutage gibt es unzählige Methoden und Tipps, wie Du Deinen Alltag planen und besser organisieren kannst. Ich habe Dir ein paar grundlegende Schritte zusammengestellt, welche zwar an sich einfach sind, aber Dich bereits um einiges weiterbringen.

 

Tipp #1: Plane am Abend vorher bereits den nächsten Tag

Im ersten Schritt musst Du Dich fragen, welche Aufgaben wirklich wichtig sind. Hier solltest Du auch Deine persönliche Ziele nicht außer Acht lassen. Schreibe alles in Deinen Tagesplan, damit Du nichts vergisst.

Tipp #2: Priorisieren Deine Aufgaben

Versuche Deine Aufgaben zu priorisieren. Beginne mit Deiner Liste (Tagesplan) mit den großen wichtigen Aufgaben. Genau diese Planung wird dir am Ende helfen. Die Aufgaben kannst Du am Tag wie eine Checkliste abhaken.

Tipp #3: Plane Dir einen Zeitpuffer ein

Schätze bei jeder Aufgabe die dafür benötigte Zeit. Plane bei jeder Aufgabe noch circa 10 bis 15 Prozent Zeit für Unvorhersehbares dazu.  

Tipp #4: „Eat the frog“

„Eat the frog“ heißt im Englischen eine Methode, die besagt, dass man mit der unangenehmsten und schwierigsten Aufgabe beginnen soll.  

Tipp #5: Fasse ähnliche Aufgaben zusammen

Du arbeitest effektiver, wenn du ähnliche Aufgaben zusammenfasst. Beispielsweise führe Deine anstehenden Telefonaten wenn möglich nacheinander, oder beantworte an festen Zeitpunkten Deine Mails. 

Tipp #6: Reserviere feste Zeiten für Dich

Plane für Dich feste Zeiten für Deine Freizeit ein. Egal, ob es für Treffen mit Freunden ist, Kino, Sport oder Zeit mit der Familie zu verbringen. Der Ausgleich zur Arbeit ist wichtig. 

 

Werde noch Heute zum Notiz-Profi

(Lesezeit: circa 3 Minuten)

 

Eventuell kennst Du das Sprichwort: „Wer schreibt, der bleibt“. Auch im digitalen Zeitalter hat sich daran nichts geändert. Viele (auch ich!) sind der Meinung dass handgeschriebene Notizen sind immer noch besser, als direkt alles am PC mitzuschreiben. Zudem hat eine amerikanische Studie nachgewiesen, dass handschriftliche Notizen kürzer sind.

Ich persönlich habe ein Notizbuch, und schreibe mir zu allen möglichen Themen meinen Gedanken auf. Das Aufschreiben von Informationen, Ideen, Kontaktdaten, Deadlines, Gesprächsnotizen und ähnliches wird unterschätzt. Jede Information was ich nicht aufschreibe, arbeitet im Kopf unbewusst weiter und kostet Konzentration. Zum Schreiben von Notizen. Auch viele erfolgreiche Personen schwören auf das Notieren von Gedanken.

Keine Sorge es geht nicht darum, das nächste Buch der Bestseller-Liste zu schreiben, oder täglich eine Mindestanzahl an Wörtern in das Notizbuch zu schreiben. Das Notizbuch muss auch keine Struktur haben. Es kann Dir stressigen Zeiten  aber auch dabei helfen, Deine Aufgaben zu ordnen. Mit Sicherheit kennst Du das, wenn Du von der Arbeit nach Hause kommst, und sich Deine Danken im Kreis drehen. Schreibe Deine Gedanken auf und Du wirst merken, wie Du den Kopf freibekommst. 

Handschrift vs. digital

In der heutigen Zeit gibt es viele Programme, wie beispielsweise Evernote, die das Notizen schreiben erleichtern und beschleunigen. Allerdings gibt es auch gute Gründe, Notizen handschriftlich zu machen. Studien belegen, dass Informationen besser behalten werden können, wenn sie mit der Hand aufgeschrieben werden. Jeder muss selbst entscheiden, welche Methode die Beste für einen ist. Eine pauschale Aussage lässt sich nur schwierig treffen.

Hier habe ich für Dich ein paar Tipps zusammengestellt, die Dir für Deine Notizen weiterhelfen können:

Tipps #1: Kauf Dir ein gutes Notizbuch

Ein gutes Notizbuch kostet zwischen 10 und 20 Euro. Du bekommst sie in allen Größen und Farben. Du solltest Dir eins kaufen, welches Dir gut gefällt und Du gerne in die Hand nimmst. Mache Dir vor dem Kauf schon Gedanken, ob es liniert, kariert oder komplett weiße Seiten haben soll und welche Größe. 

Ich persönlich verwende zwei Notizbücher:

  • ein Notizbuch im Format A6 mit karierten Seiten. Das Notizbuch habe ich überall dabei, bei der Arbeit, wenn ich mich mit jemanden treffe oder auf Reisen bin. Ich kritzel unterwegs schnell meine Gedanken oder Ideen rein und übertrage Sie später in ein A5 Buch.
  • ein Notizbuch im Format A5. Ich überarbeite meine Notizen von meinem kleinen Notizbuch und übertrage diese in das große A5-Buch.
Tipps #2: Schreibe leserlich

Deine Notizen sollen Dir unter anderem Zeit sparen. Sorge also dass Du auch später Deine Notizen noch lesen kann. Es ist ärgerlich, sinnvolle Aufzeichnungen nur noch mit Mühe entziffern zu können. Lasse am Ende der Notiz noch etwas Platz für nachträgliche Ergänzungen.

Tipp #3: Lerne, dass Richtige zu notieren

Viele Menschen neigen dazu, viel zu viel zu notieren – oft aus Angst, etwas Wichtiges zu vergessen. Auch wenn komplexe Sachverhalten notiert werden, wird oft sogar in ganzen Sätzen ausformuliert. Ich empfehle Dir, nur Triggerwörter (Schlagwörter) zu notieren und Deine Notizen so knapp wie möglich zu halten. Du kannst auch verschiedene Methoden nutzen, wie beispielsweise Mind-Maps oder Symbole.

Tipp #4: Hebe das Wichtigste hervor

Arbeite mit verschiedenen Farben. Beschränke Dich aber auf maximal 3 Farben. Sonst werden Deine Notizen nicht mehr übersichtlich.

Tipp #5: Teste unterschiedlich Methoden

Versuche verschiedene Notizmethoden, um die Beste für Dich herauszufinden. Versuche Beispielsweise das Notieren von Schlagwörtern (empfehlenswert!), Mindmapping, verschiedene Farben, Symbole, Markierungen etc.

Tipp #6: Habe Dein Notizbuch immer dabei

Versuche Dein Notizbuch immer dabei zu haben. Bei der Arbeit, in der Schule, beim Sport, beim Spaziergang. So hast Du es immer griffbereit, wenn Dir etwas einfällt, was Du notieren willst. Du kannst Dir auch für verschiedene Lebensbereiche ein Notizbuch anlegen. Zum Beispiel ein Notizbuch für berufliche Zwecke, eins für den privaten Bereich, eins für Sport, eins für Reisen usw.. Die Kategorien kannst Du natürlich frei wählen, wie sie für Dich am sinnvollsten sind.

Tipp #7: Überprüfe Deine Notizen innerhalb von 48 Stunden

Am Besten überprüfst Du Deine Notizen innerhalb von 48 Stunden nach Notieren nochmal. So erinnerst Du Dich noch an die Zusammenhänge. Wenn Du Dich mit Deinen Notizen erst nach beispielsweise 14 Tagen beschäftigst, kannst Du Dich nicht mehr so gut erinnern. Ich plane mir in meinen Wochenplan eine bestimmte Zeit ein, indem ich  meine Notizen überarbeite.