Schluss mit Prokrastination!

(Lesezeit: circa 2 Minuten)

 

Jeder von uns kennt wohl das Phänomen, dass wir alle gerne mal Aufgaben aufschieben. Genau dieses Verhaltensmuster, Aufgaben aufzuschieben, obwohl wir uns diese fest vorgenommen haben, wird als Prokrastination bezeichnet. Erstaunlicherweise auch Tätigkeiten, die uns eigentlich Spaß machen sollten. 

Dinge aufzuschieben wird als eine der schlechteste Angewohnheit angesehen:

Statistik: Was ist Ihrer Meinung nach Ihre schlechteste Angewohnheit? | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

Ursachen für die Prokrastination

Mögliche Ursachen für die Aufschieberitis (umgangliche Bezeichnung für das Aufschieben) können zum Einen in dem falschen Zeitmanagement und schlechter Organisation liegen. Andere reagieren erst auf den letzten Drücker, da sie erst unter Druck die Leistung erbringen. Bei der nächsten Gruppe ist der Grund für eine Prokrastination wohl die Angst zu versagen. Daher meidet er die Aufgabe und erfindet Ausreden. Doch das eigentliche Kernproblem ist, dass es man Schwierigkeiten hat, Prioritäten zu setzen.

 

10 Tipps gegen das Aufschieben

 

Tipp #1: Beginne JETZT!

Es gibt die 72-Stunden-Regel, die besagt, wer sich etwas vornimmt, sollte in den nächsten 72 Stunden den ersten Schritt machen, sonst sinkt die Chance, rapide dass er diese Aufgabe erledigt.

Tipp #2: Setze Prioritäten 

Entscheide, was wirklich wichtig und dringend ist und was noch Zeit hat oder sogar delegiert werden kann. Hierzu kann ich dir das Eisenhower-Prinzip empfehlen.

Tipp #3: Bleibe organisiert

Verschaffe Dir einen Überblick. Hierzu eignen sich To-Do-Listen oder Mindmaps.

Tipp #4: vermeide Unterbrechungen

Unterbrechungen schaden Deiner Produktivität. Sorge dafür, dass Du Dich eine Zeit lang ununterbrochen und in Ruhe einer Sache widmen kannst.

Tipp #5: Zerlege große Aufgaben in kleinere Teilaufgaben

Wenn Du Dir große Aufgaben vorgenommen hast, versuche diese schrittweise abzuarbeiten. Zerlege sie hierzu in kleineren Teilaufgaben.

Tipp #6: Gewöhne Dir Routinen an

Wer sich einen geregelten Tagesablauf aufgebaut hat und bestimmte Tätigkeiten beziehungsweise Aufgaben immer zur selben Zeit erledigt, arbeitet zum Einen fokussierter und zum Zweiten verringert er die Prokrastination.

Tipp #7: Es muss nicht perfekt sein

Oftmals verliert man sich in Details und versucht alles perfekt zu machen. Doch das führt dazu, dass man das Große Ganze aus den Augen verlier und sich in Kleinigkeiten verrennt. 

Tipp #8: Arbeite in den persönlichen Leistungsphasen

Innerhalb eines Tages hat jeder Mensch unterschiedliche Hochphasen, so genannte Leistungsphasen. In diesen Phasen ist man besonders fokussiert und konzentriert. Doch diese Phasen können von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausfallen. Versuche Deine Leistungsphasen herauszufinden und zu nutzen. Erledige schwierige Aufgaben möglichst in Deinen Leistungsphasen.

Tipp #9: Schalte Zeitfresser aus

Nimm Dir ein paar Minuten Zeit und überlege, was Dir am Tag die meiste Zeit raubt. Womit hälst Du Dich unnötigerweise gerne zu lange auf? Setze Dir bei diesen Dingen bewusst zeitliche Grenzen.

Tipp #10: Plane Dir Pausen ein

Wer stundenlang ununterbrochen arbeitet ohne Pausen einzulegen wird unkonzentrierter. Lege regelmäßige Pausen ein, damit Du abschalten kannst und wieder Deine Konzentration steigerst. Wie Du regelmäßige Pausen einlegen kannst, erfährst Du hier.

 

 

 

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.